Systemische Aufstellungen
 
 
 
 

 
 
Über mich

Anita Kattenbeck

Als Aufstellungsleiterin sehe ich meine Aufgabe darin, jede einzelne Person in ihrer Einzigartigkeit auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Die aufstellende Person zeigt mit ihrem Anliegen die Richtung des Weges an, wohin es gehen soll.

Die Erfahrung von 8 Jahren in eigener Praxis bestätigt meine Einstellung zur Arbeit mit Menschen: es ist vor allem bedeutend, dass in einer Aufstellung die Person, die an sich arbeitet, im Vordergrund und im Mittelpunkt steht – in jeder Hinsicht. Es geht nicht darum, wissenschaftliche Theorien umzusetzen, es geht darum, die jeweils Einzelnen als Individuum auf dem ganz eigenen Weg zu begleiten.

Die Methode der Systemischen Arbeit basiert auf einer qualitativen Vorgehensweise, d.h. der Einzelne und jedes Detail stehen im Mittelpunkt der Betrachtung und Analyse. Es geht hier nicht um Quantität und Bekräftigungen in Prozentzahlen, sondern ausschließlich um das jeweilige Individuum. Als Volkskundlerin wurde ich während meines Studiums durch Prof. Dr. Christoph Daxelmüller (†) intensiv in der qualitativen Herangehensweise ausgebildet, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Meine breite Berufserfahrung im Kunstmuseum, in der Forschung an der Universität und in der Agentur für Arbeit ermöglichten mir ein Kennenlernen der gesamten Bandbreite unserer Gesellschaft und festigten meine fundierte Ausbildung. Jede Station lehrte mich, mich auf die jeweiligen individuellen Persönlichkeiten zu konzentrieren und das Individuum mit allem, was es ausmacht, in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen: den Künstler, der Anspruch auf eine ganz eigene Ausstellung hatte; die Personen, die mit ihrer ganz eigenen Meinung im Forschungsprojekt gehört und berücksichtigt werden wollten; die Arbeitsuchenden, die alle ein ganz eigenes individuelles Schicksal mitbrachten und dementsprechend beraten werden wollten.

All dies war eine gute Vorbereitung für die systemische Aufstellungsarbeit, für den Blick auf die jeweils ganz eigenen und individuellen Ursachen für Beschwerden. Mit Dr. Christoph Nitschke und Prof. Dr. Franz Ruppert fand ich zwei Lehrer, die mich beide auf ihre ganz eigene Art auf meinem Weg zur Aufstellungsarbeit begleiteten und begleiten. Vor allem die Aufstellungsarbeit auf Basis der Mehrgenerationalen Psychotraumatologie Prof. Rupperts prägt meine Arbeit und meine Herangehensweise: das Anliegen rückt ins Zentrum der Arbeit, die mit Hilfe der Traumatologie in Richtung Lösung begleitet.